Skifahren in Corona-Zeiten: Die aktuelle Lage

14.10.2021
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Welche Vorschriften gelten aktuell bei der Einreise in die Alpenländer?

Ihr wollt zum Herbst Skifahren auf den Hintertuxer Gletscher oder nach Zermatt? Oder ihr plant schon den Saisonstart im WInter und wollt euch über die aktuellen Regelungen informieren? Wir geben einen Überblick über die aktuelle Lage in den Alpenländern, welche Regelungen bei der Ein- und Ausreise und vor Ort gelten.

Die Einreise-Regelungen in ...

... Österreich

Wer aus dem Ausland nach Österreich einreist, muss gemäß der neuen Einreiseverordnung, bei einem Aufenthalt in den zehn Tagen vor Einreise ausschließlich in Österreich und Deutschland der „Nachweis einer geringen epidemiologischen Gefahr“ erbringen. Kann kein Nachweis vorgewiesen werden, ist vor der Einreise eine elektronische Registrierung erforderlich und ein COVID-19-Test spätestens 24 Stunden nach Einreise auf eigene Kosten nachzuholen. Urlauber aus Deutschland oder der Schweiz müssen nicht in Quarantäne.


... der Schweiz

Wer per Flugzeug, Schiff, Bahn oder Bus in die Schweiz einreist, muss seine Kontaktdaten in einem elektronischen Einreiseformular erfassen. Einreisende per Flugzeug müssen außerdem entweder geimpft oder genesen sein, oder einen negativen PCR-Test vorweisen. Wer aus einem Risikogebiet einreist, muss zudem in eine 10-tägige Quarantäne.


... Italien

Eine Einreise nach Italien ist wieder möglich. Urlauber müssen sich allerdings vorab über ein Online-Formular anmelden und einen aktuellen negativen Antigen- oder PCR-Test vorlegen. Dieser darf nicht älter als 48 Stunden sein. Eine Quarantäne-Pflicht gibt es nicht.


... Frankreich

Einreisende aus EU-Ländern nach Frankreich brauchen einen aktuellen, negativen PCR-Test oder Antigentest oder müssen vollständig geimpft oder genesen sein. Außerdem muss man eine Erklärung abgeben, dass man symptomfrei ist. Ausgenommen von dieser Regelung sind Einreisen von weniger als 24 Stunden und in einem Umkreis von 30 km vom eigenen Wohnort, also vor allem Pendler.



Was ist bei der Rückreise nach Deutschland zu beachten?

Ob es Einschränkungen bei der Rückreise nach Deutschland gibt und welche Regelungen gelten, ist abhängig von der Einstufung des Reiselands als Hochrisiko- oder Virusvariantengebiet. Einen Überlick über die aktuell geltenenden Vorschriften und Einstufungen gibt das Auswärtige Amt.



Sicherheitsmaßnahmen in den Skigebieten

Skigebiete dürfen öffnen, jedoch gelten auch hier wie in allen anderen Bereichen auch bestimmte Hygiene- und Sicherheitsregeln zur Covid 19-Prävention.


In der Schweiz gilt ebenfalls eine Maskenpflicht in Stationen und Liften, dabei sind jedoch auch Stoffmasken, die den nationalen Standards entsprechend, erlaubt. Für Pendel- und Standseilbahnen gibt es eine Kapapzitätsbeschränkung, außerdem sollen die Fenster in den Kabinen permanent geöffnet bleiben.


Bitte beachten: Da sich die Maßnahmen, gesetzlichen Vorgaben und Regelungen lokal unterscheiden können, geben wir hier nur einen groben Überblick. Es ist deshalb ratsam, sich vor Anreise direkt beim Skigebiet oder dem Tourismusverband über die aktuell geltenden Regeln zu informieren.

Österreich setzt seit dem 15. September einen 3-Stufen-Plan durch

Stufe 1 ist bereits seit dem 15. September in Kraft:


  • Antigen-Tests sind 24 Stunden nach der Testabnahme gültig.
  • Überall dort, wo bisher ein Mund-Nasen-Schutz vorgesehen war, gilt eine FFP2-Maskenpflicht.
  • Ungeimpfte müssen im Handel eine FFP2-Maske tragen. Für Geimpften wird das Tragen einer FFP2-Maske empfohlen.
  • Die 3-G-Regel gilt bereits bei Zusammenkünften ab 25 Personen
  • Kontrolle der geltenden Maßnahmen werden verschärft

Die Maßnahmen der Stufe 2 treten sieben Tage nach Überschreitung von 300 Intensivbetten in Kraft:


  • Es gilt die 2-G-Regeln (nur Geimpfte und Genesene) in der Nachtgastronomie sowie in ähnlichen Settings oder Zusammenkünften ohne zugewiesenen Plätzen mit mehr als 500 Personen.
  • Antigen-Tests zur Selbstabnahme werden im Sinne der 3-G-Regeln nicht mehr akzeptiert.

Die Stufe 3 tritt sieben Tage nach Überschreitung von 400 Intensivbetten in Kraft und bringt folgende Maßnahmen mit sich:


  • Zugangsbeschränkungen werden ausgeweitet: Ungeimpfte müssen dann überall, wo die 3-G-Regel gilt, einen negativen PCR-Test vorlegen.

Diese Regeln gelten in den Skigebieten in Österreich

Generell gilt in Österreich für den Zugang zum Skigebiet die 3-G-Regel, den Impf-, Genesenen- oder Testnachweis muss man dabei immer bei sich tragen, es soll stichprobenartig kontrolliert werden. Außerdem gibt es weiterhin eine FFP2-Maskenpflicht im Innenraum von Seilbahnstationen und ähnlichem und während der Fahrt in Gondeln und Sesselliften mit geschlossener Haube. Dafür soll es keine Kapazitätsbeschränkungen bei den Beförderungsanlagen mehr geben.


Wer am Berg eine Hütte oder ein Restaurant besuchen will, für den gilt die 3-G-Regel, d.h. man muss entweder geimpft, getestet oder genesen sein und dies durch eine entsprechende Bestätigung nachweisen. Außerdem werden die Kontaktdaten erfasst und außerhalb des Sitzplatzes gibt es ein eine FFP2-Maskenpflicht. Die 3-G-Regel gilt ebenso für die Hotellerie, verschärft wird diese ab Warnstufe 3: Dann ist nur ein PCR- und kein Antigen-Schnelltest mehr gültig, wenn man sich testen lassen muss. Warnstufe 3 wird bei einer Intensivbetten-Auslastung von rund 20% ausgerufen. Grundsätzlich gilt die Leitlinie, dass es für Geimpfte und Genese kaum noch Einschränkungen geben soll.


Auch Après-Ski soll wieder möglich sein, dabei gelten die gleichen Regeln wie bei der Nachtgastronomie. Dazu zählt die verschärfte 3-G-Regel mit PCR-Test, außerdem sind reduzierte Sperrstunden und Pausensperrstunden möglich.

Alle Angaben ohne Gewähr

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