Cookie Consent by Privacy Policies website Arosa-Lenzerheide feiert erfolgreiches Geschäftsjahr 2025/2026
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Arosa Bergbahnen: Erfolgreichstes Geschäftsjahr ihrer Unternehmensgeschichte

22.07.2026
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Mit einem Nettoerlös von CHF 38,456 Mio. und einem EBITDA von CHF 14,886 Mio. erzielt das traditionsreiche Bergbahnunternehmen Bestmarken.


Die Winter-Ersteintritte gingen in der Skigebietsverbindung Arosa Bergbahnen zwar leicht zurück, dennoch konnte das Ergebnis dank einer starken Nachfrage, hervorragender Wintersportbedingungen, rekordhoher Gastronomieumsätze und einer konsequenten Qualitätsentwicklung im gesamten Angebot weiter gesteigert werden. Der ausgewiesene Jahresgewinn beläuft sich auf CHF 3,647 Mio.

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Ersteintritte im Sommer und Winter

Das Sommergeschäft entwickelte sich besser als im Vorjahr. Mit 158.000 Gästen konnten die Ersteintritte um 8,2 Prozent gesteigert werden und erreichten den höchsten Wert der letzten Jahre. Die Kombination aus attraktiven Bergerlebnissen, familienfreundlichen Angeboten und einer starken Positionierung der Destination zahlte sich erneut aus.


Der Winterstart 2025/2026 stellte die Bergbahnen zunächst vor Herausforderungen. Der natürliche Schneefall blieb während der ersten Saisonhälfte bescheiden. Einmal mehr erwies sich die technische Beschneiung als unverzichtbare Grundlage für einen erfolgreichen Winterbetrieb. Bereits ab dem 8. November 2025 konnte am Hörnli Ski gefahren werden. Vor den Festtagen stand den Gästen ein breites Schneesportangebot mit bestens präparierten Pisten zur Verfügung. Bis zum Saisonende am 12. April 2026 herrschten ausgezeichnete Wintersportverhältnisse, begleitet von überdurchschnittlich vielen Sonnentagen.


Die Winter-Ersteintritte in Arosa Lenzerheide lagen mit 1,418 Mio. Gästen knapp unter dem Vorjahreswert, aber immer noch 5,2% über dem 5-Jahres-Durchschnitt. Gleichzeitig bestätigte sich einmal mehr die Stärke des gemeinsamen Schneesportgebiets. Die schneesichere Lage, die hohe Angebotsqualität, das vielseitige Gastronomieangebot sowie die kontinuierlichen Investitionen in Infrastruktur und Gästeerlebnis sorgten für eine anhaltend hohe Nachfrage.

Bestmarken dank starker Nachfrage in allen Geschäftsbereichen

Nach dem letztjährigen Rekordjahr konnten die Arosa Bergbahnen den Gesamtumsatz nochmals steigern. Der Betriebsertrag erhöhte sich auf CHF 38,456 Mio. und übertraf damit den bisherigen Höchstwert um rund CHF 1,4 Mio. Besonders erfreulich entwickelte sich die Berggastronomie. Mit einem Umsatz von CHF 10,403 Mio. wurde erstmals die Marke von zehn Millionen Franken überschritten. Das konstant hohe Gästeaufkommen, zahlreiche Sonnentage sowie attraktive Terrassenbedingungen führten zu einem aussergewöhnlich erfolgreichen Geschäftsjahr am Berg. Auch die Mountain Lodge behauptete sich auf hohem Niveau und erzielte erneut eine ausgezeichnete Auslastung.


Verwaltungsratspräsident Urs Marti ordnet das Resultat ein: «Alle Unternehmensbereiche haben zu diesem Rekordergebnis beigetragen. Besonders erfreulich ist, dass wir trotz leicht tieferer Gästezahlen im Winter den Umsatz weiter steigern konnten. Dies zeigt, dass unsere Investitionen in Qualität, Infrastruktur und Gästeerlebnis nachhaltig Wirkung entfalten.» Die Arosa Bergbahnen erwirtschaften 94% des Verkehrsertrags im Winter, in der Berggastronomie liegt der Winteranteil bei 87%.


Der Betriebsaufwand erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr moderat. Gleichzeitig konnten Effizienzsteigerungen in verschiedenen Bereichen erzielt werden. Das Ergebnis vor Abschreibungen (EBITDA) stieg auf den Rekordwert von CHF 14,886 Mio. und bestätigt die hohe Ertragskraft des Unternehmens. Die EBITDA-Marge von 38,7% bewegt sich weiterhin auf einem für integrierte Bergbahn-, Gastronomie- und Beherbergungsbetriebe ausgezeichneten Niveau.


Nach Abschreibungen, Finanzaufwand und Steuern resultiert ein Jahresgewinn von CHF 3,647 Mio. Der Cashflow erreicht mit CHF 13,672 Mio. ebenfalls einen neuen Höchststand. Damit verfügt das Unternehmen weiterhin über eine solide finanzielle Basis für die anstehenden Investitionen. «Das ausgezeichnete Jahresergebnis ist für den Verwaltungsrat Grund genug, der Generalversammlung für das abgelaufene Geschäftsjahr eine Dividende von 4% auf dem Nominalwert vorzuschlagen. Dies entspricht einer Auszahlung von CHF 4.00 pro Aktie», sagt Urs Marti zur Fortführung der bisherigen Dividendenpolitik und ergänzt: «Die Gesellschaft strebt an, auch in Zukunft eine angemessene Dividende an die Aktionäre auszurichten

Solide Grundlage für die nächsten Entwicklungsschritte

Die nachhaltig positive Geschäftsentwicklung ermöglicht es den Arosa Bergbahnen, die Leistungsentwicklung am Berg konsequent weiterzuführen. Im Geschäftsjahr 2026/2027 sind Investitionen von rund CHF 10 Mio. vorgesehen. Dabei fließen CHF 1,4 Mio. in eine neue Steuerung und mechanische Erneuerung der Sesselbahn Plattenhorn, CHF 2,0 Mio. in die neue Piste «Mittlere Waldschneise» mit neuer Beschneiungsanlage sowie dem Ausbau von Beschneiung-Infrastrukturanlagen. Im neuen Geschäftsjahr werden bereits erste Vorleistungen für die Gebietsentwicklung Hörnli umgesetzt. Dazu gehören Pistenerweiterungen, der Ausbau der Beschneiungsanlagen sowie Infrastrukturmassnahmen im Bereich der künftigen Talstation für insgesamt CHF 4,0 Mio.


«Die hervorragenden Geschäftsergebnisse der vergangenen Jahre schaffen die Voraussetzungen, um diese wichtigen Zukunftsprojekte aus eigener Stärke voranzutreiben. Damit sichern wir die Wettbewerbsfähigkeit des Schneesportgebiets langfristig und schaffen zusätzliche Mehrwerte für unsere Gäste», erklärt Urs Marti.


Im Mittelpunkt steht die Weiterentwicklung des Hörnli-Gebiets. Mit dem geplanten Ersatz der bestehenden Gondel- und Sesselbahn durch eine moderne 10er-Gondelbahn sowie eine neue 8er-Sesselbahn bereitet das Unternehmen die grösste Einzelinvestition seiner Geschichte vor. Zusammen mit den notwendigen Pistenkorrekturen und dem Ausbau der Beschneiungsanlagen wird nach aktuellem Projektstand ein Investitionsvolumen von rund CHF 67 Mio. erwartet. Die Zustimmungen der Grundeigentümer liegen vor, die Orientierungen vor Vertreter der Bundes- und kantonalen Ämter sowie den Umweltschutzorganisationen haben stattgefunden. Das Plangenehmigungsgesuch wird Ende Juli 2026 beim Bundesamt für Verkehr eingereicht. Die Baufenster sind für Sommer 2027 und 2028 geplant.

Stabsübergabe nach Rekordergebnis

Auf das erfolgreichste Geschäftsjahr der Unternehmensgeschichte folgt bei den Arosa Bergbahnen wie bereits angekündigt ein geplanter Führungswechsel. Geschäftsführer Philipp Holenstein wird Ende 2026 nach 14 Jahren an der Spitze des Unternehmens vorzeitig in Pension gehen. Während seiner Amtszeit entwickelte sich das Unternehmen wirtschaftlich und strategisch ausgesprochen erfolgreich. Mit Stefan Reichmuth übernimmt per 1. November 2026 ein ausgewiesener Branchenkenner die operative Führung. Philipp Holenstein wird die Übergangsphase bis Ende Jahr begleiten und eine geordnete Übergabe sicherstellen.


Die Generalversammlung der Arosa Bergbahnen AG findet am Samstag, 26. September 2026, um 15.30 Uhr im Sport- und Kongresszentrum Arosa statt. Die detaillierten Geschäftsunterlagen werden den Aktionärinnen und Aktionären zusammen mit der Einladung zugestellt.

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