Rodeln ist seit vielen Jahrzehnten fester Bestandteil des Wintersport-Wettkampfkalenders. Der Startschuss für die Weltcup-Saison fällt in der Saison 2026/27 in Winterberg im Sauerland, während das Weltcup-Finale Anfang März 2027 am Königssee bei Berchtesgaden ausgetragen wird. Ein Höhepunkt der Saison wird die Rodel-WM in Innsbruck/Igls, die vom 5.-7. Februar ausgetragen wird.
Im Rahmen des Weltcups werden Rennen im Einsitzer der Männer und Frauen ausgetragen, außerdem gibt es Rennen im Doppelsitzer und im Mannschaftswettbewerb (Team-Staffel). Dabei erhält der Sieger eines Einzelrennens 100 Punkte, der Zweite 85 Punkte, der Dritte 70 Punkte und so weiter bis zum 40. Platz, ab dem alle gewerteten Athleten noch einen Punkt bekommen. Wer am Ende der Saison die meisten Punkte hat, gewinnt den Gesamtweltcup in seiner Kategorie.
Start des Weltcup-Winters der Rennrodler ist am 28./29. November in Winterberg. Weiter geht es über die in Südkorea und China nach Sigulda (LAT). Danach folgen die Stationen Altenberg und Oberhof in Deutschland, bevor es in Innsbruck im die WM-Medaillen geht. Die letzten Rennen der Saison finden in Cortina, La Plagne und Berchtesgaden statt.
Beim Rodelweltcup dominierten traditionell die Deutschen, aber in den vergangenen Jahren konnten immer mehr Athleten aus anderen Nationen in die Phalanx einbrechen. Titelverteidiger bei den Herren aus der Saison 2025/26 ist Felix Loch (GER), der sich vor Jonas Müller (AUT) und Max Langenhan (GER) durchsetzen konnte. Bei den Damen holte sich die Deutsche Julia Taubitz den Gesamtsieg knapp vor Merle Fräbel (GER) und Lisa Schulte (AUT). Bei den Doppelsitzern konnte im vergangenen Winter das das deutsche Duo Wendl und Arlt triumphieren, bei den Damen waren die Österreicherinnen Egl und Kipp am Saisonende auf Rang 1 platziert.
EBERSPÄCHER Weltcup:
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