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Die größten Skigebiete der Welt

Wenn aus kleineren Gebieten riesige Skiverbünde werden

Grenzenloses Skivergnügen, kilometerlanger Pistenspaß, unzählige Aufstiegsanlagen, abwechslungsreiche Funparks – in den größten Skiverbünden der Welt können sich Wintersportler so richtig austoben. Wir stellen euch die zehn größten zusammenhängenden Skiparadiese der Welt vor. Ob Frankreich, Österreich, die Schweiz, Italien oder Kanada – weltweit warten aufregende Skiregionen darauf, entdeckt zu werden.

Les Trois Vallées: Skifahren wie Gott in Frankreich

Blick auf die Bergwelt in Courchevel
Blick auf die Bergwelt in Courchevel © Courchevel Tourisme/Patrice Mestari

Der Skiverbund Les Trois Vallées liegt im Herzen der französischen Alpen zwischen den "Drei Tälern" von Val Thorens, Méribel und Courchevel. Die französische Superskischaukel bezeichnet sich selbst als das größte zusammenhängende Skigebiet der Welt, tatsächlich sind alle Gebiete der drei Täler mit insgesamt 600 Kilometern Piste miteinander verbunden. Es gibt hier 159 Skilifte, die mit einem einzigen Skipass genutzt werden können. Jedes einzelne der Täler würde bereits ein super Skigebiet abgeben, zusammen bilden sie eine überwältigende Superskischaukel.

In den bekanntesten Orten des Skigebiets Courchevel und Méribel finden auch regelmäßig Ski-Weltcups statt. Und auch bei jüngeren Wintersportlern ist das Skigebiet sehr beliebt. Jedes Jahr vor Weihnachten treffen sich tausende junge Menschen in Val Thorens bei der Boarderweek zum gemeinsamen Skifahren, Snowboarden und Feiern.

Les Portes du Soleil: Die Tore zur Sonne

Bergpanorama im Skiverbund Les Portes du Soleil
Bergpanorama im Skiverbund Les Portes du Soleil © Portes du Soleil - Sacha Dittel

Das französisch-schweizerische Wintersportgebiet Les Portes du Soleil bezeichnet sich auch als eines der größten international verbundenen Skigebiete der Welt. Insgesamt zwölf französische und Schweizer Orte liegen in diesem grenzüberschreitenden Skiverbund.

Mit 650 Kilometern Piste und 197 Liftanlagen ist es auch größer als Les Trois Vallées, es gibt einen gemeinsamen Skipass und sehr viele Verbindungen zwischen den Skigebieten. Ganz ohne Skibus kommt man aber nicht überall hin.

Das Skiparadies südlich des Genfer Sees umfasst in Frankreich die Skiorte Morzine mit Avoriaz, Châtel, Montriond, La Chapelle-d’Abondance, Saint-Jean-d’Aulps, Les Gets und Abondance und in der Schweiz die Skiorte Champéry, Val-d’Illiez mit Champoussin und Les Crosets sowie Morgins und Torgon.

Paradiski: Ein Skiparadies in Frankreich

Gipfelblick in Paradiski
Gipfelblick in Paradiski © paradiski

Frankreich bietet mit dem Skiverbund Paradiski ein weiteres riesiges und abwechslungsreiches Wintersportgebiet. La Plagne und Les Arcs gehören seit jeher zu den größten und renommiertesten Skigebieten der französischen Alpen. Mit dem Zusammenschluss der zwei Skigebiete im französischen Département Savoie im Vanoise-Massiv eröffnen sich den Wintersportlern 425 Pistenkilometer und 128 Lifte.

Alle Skiorte sind mit Liftanlagen bzw. Pisten lückenlos miteinander verbunden. Durch die großen Höhenunterschiede eignet sich Paradiski gleichermaßen für Anfänger und Fortgeschrittene. Die Möglichkeiten sind hier wirklich grenzenlos.

Auch für Snowboarder und Langläufer wird hier einiges geboten. Abwechslungsreiche Snowparks, Tiefschneeareale und jede Menge Langlaufloipen sorgen für Schneespaß pur.

Via Lattea: Skifahren auf der Milchstraße

Freerider im Skigebiet Via Lattea
Freerider im Skigebiet Via Lattea © vialattea.it

Ein weiterer grenzüberschreitender Skiverbund ist die Via Lattea, die mit 400 durchgehend erreichbaren Pistenkilometern in Italien und Frankreich liegt. Die Via Lattea (zu deutsch: Milchstraße) ist ein Zusammenschluss von vier Skigebieten in Italien (Sestriere, Sauze d'Oulx, Sansicario und Claviere) und einem Skigebiet in Frankreich (Montgenèvre).

Der bekannteste und gleichzeitig exklusivste Skiort des norditalienischen Piemont ist Sestriere. Der 2.000 m hoch gelegene Ort ist eines der Einstiegstore in die beliebte Via Lattea. Im Jahre 2006 wurden hier sämtliche alpinen Wettkämpfe der Winterolympiade von Turin ausgetragen. Zu diesem Anlass wurde die Infrastruktur des gesamten Pistennetzes zum größten Teil erneuert. So genießen die Skiurlauber in Via Lattea seitdem auch die Vorzüge moderner Liftanlagen.

Besonders beliebt ist das Skigebiet vor allem auch bei Freeridern. Schließlich finden sich in allen Teilgebieten unzählige Möglichkeiten, abseits der Pisten auf teils kilometerlangen Tiefschneehängen die unberührte Natur zu genießen.

Ski amadé: Österreichs größtes Skivergnügen

Die Kaiblingalm am Hauser-Kaibling
Die Kaiblingalm am Hauser-Kaibling © Schladming-Dachstein.at/raffalt

Gleich fünf Top-Skiregionen im Herzen der österreichischen Alpen – Schladming-Dachstein, die Salzburger Sportwelt, das Großarltal, die Skiregion Hochkönig und das Gasteinertal – bilden zusammen den größten Skiverbund Europas, das Ski amadé. Zwar sind mit einem Skipass 760 Pistenkilometern nutzbar, aber eine lückenlos durchgehende Verbindung aller Skigebiete gibt es nicht.

Zu der Salzburger Sportwelt gehören die die Skigebiete Snow Space Salzburg, Zauchensee-Flachauwinkel, Kleinarl, Radstadt- Altenmarkt, Monte Popolo, Filzmoos und Goldegg. Die Skiregion Schladming-Dachstein umfasst die Skigebiete Reiteralm, Planai-Hochwurzen, Hauser Kaibling, Fageralm, Galsterberg, Ramsau, den Dachstein Gletscher und den Stoderzinken. In der Skiregion Gasteinertal liegen die Gebiete Schloßalm-Angertal-Stubnerkogel, Sportgastein, Graukogel und die Skischaukel Dorfgastein–Großarl. Die Skiregion Hochkönig bietet drei Skigebiete, Mühlbach am Hochkönig, Dienten und Maria Alm. Und in der Skiregion Großarltal liegt die Skischaukel Dorfgastein-Großarl.

Das größte Skigebiet Österreichs: Arlberg

Ausblick in St. Anton am Arlberg
Ausblick in St. Anton am Arlberg © TVB St. Anton am Arlberg/Josef Mallaun

Dank des Baus von vier neuen Bahnen ist das Skigebiet Arlberg seit der Saison 2016/2017 das größte Skigebiet Österreichs. War der Arlberg vorher in zwei Hälften geteilt, die nur mit einem Skibus verbunden waren, sind die Pisten rund um St. Anton und die Abfahrten von Lech Zürs nun miteinander verbunden. 305 km präparierte Piste und 200 km Tiefschneeabfahrten bietet das Skigebiet, das als die Wiege des alpinen Skisports gilt. Schließlich wurde in Zürs der erste Schlepplift Österreichs gebaut, in St. Anton gab es die erste Winter-Seilbahn.

Mit den neuen Bahnen gibt es auch zwei neue Runden, auf denen man das gesamte Skigebiet erkunden kann. Der "Run of Fame" führt von Warth bis St. Anton, mit möglichen Abstechern nach Zug.

Moderne SkiWelt: Wilder Kaiser-Brixental

Panorama der SkiWelt mit der Salvenkirche
Panorama der SkiWelt mit der Salvenkirche © SkiWelt Wilder Kaiser – Brixental / Christian Kapfinger

Eines der größten zusammenhängenden Skigebiete ist die SkiWelt Wilder Kaiser Brixental in den Nördlichen Kitzbühler Alpen. Die SkiWelt Wilder Kaiser Brixental zählt zu den schneesichersten und vielseitigsten Wintersportregionen der Alpen.

Die Tiroler Orte Ellmau, Going, Scheffau, Brixen im Thale, Hopfgarten, Itter, Kelchsau, Westendorf und Söll haben sich zu einem Skiverbund der Superlative zusammen getan. Hier finden Wintersportler über 280 Pistenkilometer, 90 Lifte, breite Pisten, rasante Abfahrten, Buckelpisten, Snowboard-Events, verschneite Wälder, urige Hütten und unzählige Loipenkilometer.

Willkommen im Skicircus

Freerider am Lärchenfilzkogel
Freerider am Lärchenfilzkogel © Bergbahnen Fieberbrunn

Der Skicircus Saalbach Hinterglemm Leogang Fieberbrunn ist das Wintersportgebiet im Salzburger Land: Dank der neuen TirolS-Gondelbahn, die den Skicircus mit Fieberbrunn verbindet, bietet das Winterparadies seinen Gästen jetzt 270 Kilometer Piste, 70 Liftanlagen und nahezu autofreie Orte, in denen man nach Lust und Laune beim Après-Ski so richtig abfeiern oder in aller Ruhe den Winter genießen kann.

Das Angebot reicht von einfachen Pisten für Einsteiger über kilometerlange Genussabfahrten, rasante Steilhänge, anspruchsvollen Buckelpisten und wunderbare Tiefschneemöglichkeiten bis hin zu bestens ausgestatteten Funparks. Über 450 Schneemaschinen sorgen für Schnee in Hülle und Fülle. 90% des Skigebietes können künstlich beschneit werden, wenn der natürlich Schnee einmal auf sich warten lässt.

In den letzten Jahren wurden viele Millionen Euro in die Modernisierung und Vergrößerung des Skigebietes gesteckt. Neue Liftanlagen, Ausbau der Pisten und mehr Gästekomfort machen den Skicircus zu einem der modernsten und innovativsten Skigebiete der Alpen.

Pistenspaß am Matterhorn

Gondelbahn Rothorn paradise vor dem Matterhorn
Gondelbahn Rothorn paradise vor dem Matterhorn © Zermatt Tourismus

In Italien und der Schweiz liegt zu beiden Seiten des Matterhorns das Zermatt – Matterhorn Ski-Paradise. Das ganze Jahr kann man hier auf bis zu 360 km Piste Skifahren und Snowboarden – das gibt es nur in Zermatt.

Die vier miteinander verbundenen Skigebiete Rothorn, Gornergrat, Schwarzsee, Matterhorn glacier paradise und das in Italien liegende vierte Skigebiet Breuil-Cervinia-Valtournenche bieten in großer Höhenlage schneesichere Pisten für alle Könnerstufen.

Die Matterhorn Ski-Safari bietet die Möglichkeit, das ganze Gebiet an einem Tag zu "erfahren", und dabei maximal 12.500 Höhenmeter zu bewältigen, ohne zweimal die gleiche Bahn oder Piste nutzen zu müssen.

Les 4 Vallées: Kilometerweiter Skigenuss durch vier Täler

Mont Fort
Mont Fort © 4 Vallées

In der Schweiz ist Les 4 Vallées die größte Skischaukel, mit 412 Pistenkilometern und 85 Liften. Insgesamt sechs Dörfer im Kanton Wallis, die sich über vier Seitentäler erstrecken, haben sich zum größten Ski- und Wandergebiet der Schweiz zusammengeschlossen. Die Region erstreckt sich von Verbier nach Nendaz und über Veysonnaz bis nach Thyon.

Die vorzüglichen Schneeverhältnisse und die hohe Anzahl an Sonnentagen werden von den Wintersportlern besonders geschätzt. Vom höchsten Punkt des Skigebiets, dem 3.330 m hohen Mont-Fort, bietet sich ein atemberaubendes Panorama mit Blick auf das Matterhorn, den Grand Combin und den Mont Blanc.

Zusätzlich zu einem der wohl schönsten Alpenrundblicke der Welt und Pulverschnee bis in den April, ist der Mont Blanc für die höchstgelegene Schneebar der Alpen, eine der steilsten Buckelpisten der Alpen und seine anspruchsvollen Abfahrten berühmt.

Whistler Blackcomb: Die Skiregion in Kanada

Blick auf Whistler Village und das Skigebiet
Blick auf Whistler Village und das Skigebiet © Tourism Blackcomb

Seit Blackcomb und das Whistler Mountain Resort sich zusammengeschlossen haben, hat auch Kanada ein durchgehend befahrbares Riesengebiet mit 228 Pistenkilometern.

Wie der Name schon vermuten lässt, besteht das Skigebiet aus zwei Teilen: Whistler und Blackcomb. Das Skigebiet liegt bei Whistler in der kanadischen Provinz British Columbia. Heute zählen die zwei Berge zu den besten und beliebtesten Skigebieten Nordamerikas.

Eine Skisaison, die sich von November bis Mai erstreckt machen das Skigebiet so beliebt. Hier findet man eine außergewöhnliche Vielfalt an Angeboten, die keine Wünsche offen lassen: Alpin, Langlauf, Skidooing und Heliskiing sind nur einige der zahlreichen Möglichkeiten. Zudem hat das Resort mit seiner 4,4 Kilometer langen Seilbahn PEAK 2 PEAK die längste frei schwebende Gondelbahn der Welt. Mit einer spektakulären Fahrt verbindet die Bahn die beiden Berge miteinander.

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